Große Trauer bei Alanyaspor

Der gestern verunglückte Josef Sural reißt eine große Lücke ins Team. Seine Teamkollegen und der Trainer reagierten mit Bestürzung auf die Nachricht seines Todes. “Alles ist umsonst, das Leben ist leer, Wir sind am Boden zerstört. Josef war ein Beispiel für alle im Team, immer engagiert und fleißig” sagte der Technische Direktor Sergen Yalcin. Seine Teamkollegen, die bei dem Unfall verletzt worden, seien ein zweites Mal tief verletzt worden, als sie im Krankenhaus von den vergeblichen Bemühungen, sein Leben zu retten, erfuhren.

Josef Sural war erst vor einigen Monaten nach Alanya gekommen und hatte sich damit einen Traum erfüllt, den er hegte, seitdem er als Sechzehnjähriger zum ersten mal mit seinem damaligen Club zum Trainingslager nach Alanya gekommen war. Er sei sehr aufgeregt und glücklich gewesen, als er das Angebot von Alanyaspor bekommen habe. Seine Teamkollegen witzelten immer, er sei zum Türken geworden, weil er Ayran trank, wenn die anderen Cola bestellt hätten.

Seine Frau war erst vor wenigen Wochen mit den beiden Töchtern, die kleinere gerade vor ein paar Wochen erst geboren, nach Alanya gekommen.

Der Verein teilte mit, dass es heute um 18:30 Uhr auf dem Gelände des Fußballklubs eine Gedenkveranstaltung für Josef Sural geben würde, bevor er mit einem Privatflugzeug in seine Heimat überführt werde. An der Zeremonie wird Außenminister Mevlüt Çavuşoğlu ebenfalls teilnehmen.


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